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Gelungener Auftakt von „fifty Forks“ im Hotel Adlon Kempinski Berlin

Am 23. April 2026 haben top agrar und das Agrar- und Ernährungsforum Nord-West e.V. rund 50 Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik in Berlin zusammengebracht. Unter dem Leitgedanken
„Ernährungssouveränität – Muss sich Deutschland besser vorbereiten?“ entstand ein intensiver Austausch über aktuelle Herausforderungen und notwendige Lösungen.

Durch den Abend führte Guido Höner, Chefredakteur von top agrar.

Ein prägender Impuls kam von Generalleutnant André Bodemann. Seine Analyse machte deutlich: Hybride Bedrohungen sind längst Realität – und sie betreffen auch die Agrar- und Ernährungswirtschaft unmittelbar.

 

Zentrale Erkenntnisse des Abends:

  • Hybride Bedrohungen nehmen spürbar zu – Schutzmaßnahmen müssen konsequent ausgebaut werden
  • Versorgungssicherheit ist aktuell gegeben, doch Lieferketten bleiben anfällig
  • Es fehlt an klarer Krisenkommunikation und Strategien gegen Desinformation
  • Kritische Infrastruktur wie Verkehrswege muss stärker priorisiert werden
  • Langfristige Resilienz erfordert Diversifizierung und die aktive Einbindung der Gesellschaft

 

Auch Christof Graf (Lidl Deutschland) unterstrich die Schlüsselrolle des Lebensmitteleinzelhandels in diesem Kontext.

Klar wurde: Resilienz entsteht nicht von allein – sie muss jetzt aktiv gestaltet werden.

Fazit: Der Abend hat gezeigt, wie entscheidend der Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und Sicherheitsakteuren ist – gerade in der aktuellen Lage.

Sven Guericke (AEF) und Dr. Ludger Schulze Pals (Landwirtschaftsverlag) kündigten bereits die Fortsetzung dieses Formats an.

Ein besonderer Dank gilt allen Mitwirkenden, die diesen Abend möglich gemacht haben.